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Unser Wiesbaden
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... das Wappen mit den drei Lilien ist das Wahrzeichen Wiesbadens!

Wiesbaden, Landeshauptstadt von Hessen, hat sich als internationale Kongreßstadt, als kultivierte Kurstadt und auch als modernes Industrie- und Wirtschaftszentrum einen hervorragenden Ruf in aller Welt geschaffen. Trotz seiner moderenen und zukunftsorientierten Einrichtungen und Institutionen hat diese Stadt nicht von ihrer Elegance und von jenem Charme verloren, welche Wiesbaden schon immer zu einem Ort besonderer Atmosphäre gemacht haben. Das darzustellen soll die Aufgabe dieser Seite sein - allen, die hier leben zur persönlichen Freude - allen, die diese Stadt kennenlernen möchten, zum Einstimmen.

Rund um den Marktplatz
Das neue Rathaus entstand 1887 nach Plänen Georg von Hauberissers, dem Architekten des Münchner Rathauses. Es ist einem deutschen Renaissanceschloß nachempfunden.
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Beherrscht wird der Platz von der malerischen fünftürmigen Marktkirche. Die neugotische Basilika wurde in Ziegelbauweise von Carl Boos errichtet und 1862 eingeweiht. Als Vorbild diente die Friedrichswerderkirche Schinkels im Ossteil Berlins.
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Wiesbadens ältestes Baudenkmal ist das Alte Rathaus (links). Das Erdgeschoß mit dem Treppenvorbau entstand 1609 im Stil der Spätrenaissance. Heute ist hier das Standesamt untergebracht. In den Rä¤umen des ehemaligen Stadtschlosses aus dem 19. Jahrhundert residiert jetzt der Hessische Landtag (rechts).

(oben) Das Römertor. An die Zeit Kaiser Valentins (365-375) erinnern die Reste der römischen Stadtbefestigung. Sie wurde vermutlich nie vollendet.
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Das moderne Wiesbaden
Das pulsierende Leben der Stadt ist allgegenwärtig vor der großartigen Kulisse der Wilhelmstraße. Hier, wo nicht nur der Verkehr brandet und exklusive Geschäfte locken, sondern auch jährlich im Juni das Wilhelmstraßenfest stattfindet. Mit Sekt und Champagner, Austern und Hummer; ein gesellschaftliches Muß für alle, die dazugehören wollen.
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So elegant und charmant sich Wiesbaden auch immer zeigt, so darf doch nicht vergessen werden, daßin dieser Stadt auch wissenschaftliche, kommunale und wirtschaftliche Institutionen zu finden sind, für die nur Perfektion, Präzision und Effizienz ausschlaggebend sind, wie z. B. in der deutschen Klinik für Diagnostik (Bild oben links) oder in den vielen Industrie- und Handelsunternehmen zwischen Rhein und Taunus. Bild oben rechts: Die Rhein-Main-Halle, Veranstaltungsort für Konzerte (u.a. auch das legendäre Rockpalast Konzert von Rory Gallagher im Jahr 1979) und Musicals, Eisrevuen und Ballett, Stargalas und Variete´s sowie viele bedeutende Ausstellungen und Messen.
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Das Kurviertel
Wiesbadens Kurviertel, auch Mittelpunkt gesellschaftlicher Ereignisse, wie Kongresse, Bälle, Konzerte, wird im wesentlichen durch Bauten geprägt, die im letzten Jahrhundert entstanden sind: die beiden Kaskadenbrunnen, das Kurhaus, heute mit Spielbank, sowie die Brunnen- und Theaterkolonnaden.
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Das Kurhaus, ein wilhelminischer Monumentalbau von 1907, besticht heute wieder mit seiner alten Pracht: Nach viereinhalbjähriger Restaurationsarbeit wurde es 1987 wieder eröffnet. Das Foyer gibt sich antik - mit Marmorstatuen und Göttern auf den Marmormedaillons. Auf der große Kursaal (Bild oben) erstand wieder in altem Glanz.
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Das Wiesbadener Kurhaus verbindet historische Architektur mit zeitnössischem Komfort. Sein wohl größter Magnet ist die Spielbank, die schon früher zahlungskräftige Kunden anlockte - kein Wunder: Anfang des Jahnhunderts leten in der Stadt die meisten Millionäre Deutschlands. Heute sammelt ein Bus einsatzfreudige Gäste ein.

Nicht nur Kurgäste - auch Wiesbadener selbst können mitten in der Stadt, im Kurpark, hinter dem Kurhaus, zwischen den Terminen einen Moment der Ruhe genießen und Abstand von den Geschäften gewinnen.

Kurkonzert! Elegische Musik aus Großmutters Zeit, Volksmusik aus aller Welt, die modernen Harmonien aus Musical und Schlager, Rhytmisches aus Jazz und Pop - jedes Programm findet seine Liebhaber, zur Kaffeestunde, am Sonntagmorgen oder zum Abschluß eines Tages.
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Dank weitläufiger Grünanlagen und Waldgebiete gilt Wiesbaden als grünste Stadt Deutschlands. Auch der Kurpark gehört dazu, der Mitte des 19. Jahrhunderts in englischem Stil neu gestaltet wurde. Barocke Wasserbecken, alte und moderne Denkmäler sorgen hier für reizvolle Gegensätze.

Schon die alten Römer wußten, daß die heißen Quellen Wiesbadens der Gesundheit dienen - gleich, ob man ihr heilendes Wasser zum Baden oder für eine Trinkkur nutzt.
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Bild links oben: Wiesbadens bedeutendste Quelle, der Kochbrunnen. Aus 2000 m Tiefe sprudelt 67 Grad Celsius heißes Wasser empor. Der Kochbrunnen ist auch die Mitte des früheren Kurzentrums, des Kranzplatzes, der sich mittlerweile in eine hübsche Grünanlage verwandet hat. Gleich nebenan im liebevoll restaurierten Quelltempel kann man die Heilkraft des Wassers testen.
Bild rechts oben: Die größte Kuckucksuhr der Welt, zu besichtigen in Wiesbaden. Sie beherbergt ein Andenkenladen mit hübschen Mitbrinseln aus Wiesbaden.

In Wiesbadens modernstem Thermalbad im Aukammtal, welches ebenfalls sein Wasser von der Kochbrunnenquelle bezieht, kann man bis spät in den Abend entweder innen, umgeben von einer raffiniert beleuchteten Innenarchitektur oder bei Sonnenschein oder am Abend bei Schnee unter freiem Himmel baden.
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Mit Wasser ständig auf Tuchfühlung ist man nicht nur im Aukammtal. Wem der Sinn nach einem römisch-irischen Dampfbad steht, sollte den Besuch im stilvollen Kaiser-Friedrich-Bad von 1913 nicht versäumen!
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Fassaden sprechen für ihre Zeit , das ist in jeder Stadt so. Aber selten zeigt sich ein so spezifischer Kontrast wie hier. Ein ganzer Stadtteil wird durch den gutbürgerlichen Wohnhausstil der Jahrhundertwende geprägt, während überall Bauwerke modernster Architektur aus Glas, Beton oder Aluminium entstehen, ohne das gewachsene Stadtbild zu stören.
Wiesbaden - das Paradies für Antiquitätensammler. Es wäre leichter aufzuzählen, was es hier nicht gibt. In vielen kleinen und großen, spezialisierten und universell ausgerichteten Antiquitätengeschäften (und auch Trödlerläden) kann man manches gutes Stück finden, das man vielleicht schon lange gesucht hat. Das Glas Wein anschließend läßt vergessen, daß man schon wieder viel zu viel Geld ausgegeben hat.
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In der Ringkirche (links) (1892-94) wurden nach dem sogenannten "Wiesbadener Programm" Altar, Kanzel und Orgel an "einer" Seite vereinigt. Ihr Standort, in der Kreuzung zweier wichtiger Straßenführungen, macht sie zu einem unübersehbaren Markierungspunkt. Die St. Bonifatiuskirche (rechts) (1844-49) ist der erste neugotische Kirchenbau Wiesbadens. St. Bonifatius ist eine dreischiffige Hallenkirche mit Querschnitt, Chorumgang und zwei Westtürmen, die zum Luisenplatz ausgerichtet sind.

Die Opern-, Ballett- und Theaterinszenierungen des Hessischen Staatstheaters haben weit über die Landesgrenzen hinaus Beachtung und Anklang gefunden. Hier kann man noch in repräsentativer Umgebung einen festlichen Theaterabend erleben, der vielerorts schon zum Alltagsleben reduziert wurde.
Irgendwo finden immer wieder kleine zeitlich begrenzte Sonderausstellungen statt, wie z. B. in der Brunnenkolonnade oder Theaterkolonnade, die sonst nur zum Genuß von Heilwasser, mitunter auch bei Kurmusik, oder zum Tanztee einladen.

Wie zu einem Tempel steigen Besucher ins hessische Landesmuseum (oben) empor, das 1915 vollendet wurde. Malerei und Plastik, naturwissenschaftliche Exponate sowie Sammlung Nassauischer Altertümer sind hier unter einem Dach vereint.
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Wiesbaden am Wochenende ...
Eingebettet in eine bezaubernde Landschaft bietet Wiesbaden eine Fülle von Ausflugsmöglichkeiten in die nahe oder weitere Umgebung. Wie wäre es z. B. mit einer Fahrt zum Neroberg? Die Nerobergbahn wurde im Jahr 1888 erbaut und es ist eine mit Wasserballast angetriebene Drahtseil-Zahnstangen-Bahn.
Auch eine Stadtrundfahrt durch Wiesbaden hat ihren Reiz, mit der kleinen Lokomotive "THERMINE" (Foto oben rechts) ... eine 60-Minütige Rundfahrt durch das Herz von Wiesbaden in ungewöhnlichem Ambiente. Schaut´ einfach mal rein und viel Spass!

Der Aussichtstempel (1851 errichtet) und die griechische Kapelle (1847-55), die für die jung gestorbene nassauische Herzogin Elisabeth, eine geborene russische Großfürstin gebaut wurde, sind "die" beiden beliebten Ausflugsziele auf dem Neroberg.
Badespaß mit Aussicht garantiert im Sommer das Opelbad auf dem 245 Meter hohen Neroberg - ein einmaliges Erlebnis. Wo sonst kann man schon so hoch über den Dächern einer Stadt ins Wasser rutschen? Noch sportlicher geht´s im Schiersteiner Hafen zu, wo Segler und Paddler auf ihre Kosten kommen.
Warum ist es am Rhein so schön? Weil man im Frühjahr, Sommer und Herbst mit den großen weißen Schiffen der Rheinflotte in "See stechen" kann - von Basel bis nach Rotterdam, weil aber auch im Spätherbst Eltville, Aßmannshausen oder Rüdesheim zur Weinleise einladen.
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Liebhaber kultureller Kostbarkeiten werden gerne Schloß Biebrich besuchen, eine fürstliche Barockresidenz direkt am Rheinufer im Ortsteil Biebrich. Im riesigen Schloßgarten werden zu Pfingsten international anerkannte Reit- und Springturniere ausgetragen - im Sommer finden hier Freilichtaufführungen auf der Freilichtbühen rund um die Moosburg statt. Auch lädt neu gestaltete Uferpromenade zu einem ausgedehnten Spaziergang am Rhein ein.
Hier haben wir noch einen kleinen Stadtplan für euch 
Wiesbaden ...... the famoust heart of Germany ...... immer eine Reise wert!!!

Rorysfriends bei Myspace!
Hier noch ein paar Tipps für Reiseführer:
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VHS
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DVD-Rom
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Stadtplan
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Stadtführer
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