Jeff Beck & Buddy Guy

Phönix-Halle in Mainz

Montag, den 17.07.2006

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Es sollte eigentlich ein Open-Air-Konzert werden, aber wegen der großen Nachfrage, wurde das Konzert kurzfristig in die Phönix-Halle verlegt. Vor dem KUZ gab es einen Bus-Shuttle-Service zur Phönix-Halle und das Konzert begann wegen des Ortswechsels auch erst eine Stunde später. Heiss war es an diesem Abend in Mainz, was nicht nur an dem hochsommerlich schwülen Wetter lag. Um 20.00 Uhr fing das Konzert mit der Band „Scott Bradoka“ an, eine für mich bis dahin unbekannte Band, Stilrichtung Mainstream-Blues, die mich nicht so wirklich überzeugten.

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Nach einer kurzen Umbaupause kam dann Buddy Guy! Der fast 70jährige hat uns sofort in seinen Bann gezogen. Zwischen den Stücken erzählte immer wieder kurze Geschichten. Buddy Guy ist ein Gitarrist mit sehr flinken Fingern, der aber auch sehr gefühlvoll den Blues zelebriert. Einfach KLASSE!!!!!!

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Ich erinnere mich gerne, wie Buddy in den 80ern bei Rory im Vorprogamm spielte. Rory war dies scheinbar irgendwie peinlich. Er sagte in Interview`s: "So ein Mann müßte eigentlich nach mir spielen und nicht vor mir!". Rory war ein grosser Fan von Buddy Guy und ich stimme da völlig mit ihm überein. Ihn umgibt eine unerklärlich faszinierende Aura!

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Buddy spielte schnurlos und spielte sich so kreuz und quer durch die Phönix-Halle und begeisterte so zusätzlich seine Fans.

Kurz nach 22.00 Uhr war leider schon wieder Schluss ..... und ich muss sagen, der Abend hatte sich bis dahin schon für mich gelohnt!!!

..... in Rory-Pose!!! .... nicht schlecht!    

22.30 Uhr .... Zeit für den letzten Act des Abends: Jeff Beck! Für mich war es das erste Live-Konzert von Jeff Beck!! Der auch schon 60jähre legte auch gleich los ..... er hat einen sehr einzigartigen Stil, zwischen hart und druckvoll ..... aber auch erinnert er mich sehr oft an Roy Buchanan ... sehr verzweifelt! Jeff ist ein "Einzelkämpfer". Man hat das Gefühl, er und seine Strat wären alleine auf der Bühne .........

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Jeff Beck spielte bei dem Konzert auch den Song, den er einmal mit Rod Steward zusammen aufgenommen hatte "People Get Ready". Leider ohne Gesang, was ich persönlich sehr schade fand!!!

Stücke, wie "Cause We've Ended As Lovers" und "Good Bye Pork Pie Hat" sind echte Klassiker, die aber kein Potenzial haben, Ohrwürmer zu werden. Aber Jeff Beck will das auch nicht. Er hat mit vielen großen Gitarristen gespielt, z. B. Eric Clapton, Jimmy Page, SRV, B.B. King und natürlich Rory Gallagher.

         

Wer reine Gitarrenmusik mag, kam hier voll auf seine Kosten!

Fazit: Das Konzert war ein Highlight! Besonders war für mich Buddy Guy wieder zu sehen und spielen zu hören. Auch super war, Jeff Beck einmal live zu erleben .... "The Rock´n Roll will never die“

Wir bedanken uns bei Shooter!

Ein besonderer Dank auch an unseren Freund Jörg Hatzmann, der mich wieder einmal chauffierte und mich unterstützte!

Bis zum nächsten Mal!

Euer 20$Bill

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